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Fahrzeugüberschlag nach Wildwechsel

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Aktualisiert: vor 1 Tag

Wildausweichmanöver führt zu Überschlag auf der L138 – vier Jugendliche bleiben unverletzt Am Sonntag, den 10. Mai 2026, wurde die Feuerwehr Pottenstein um 02:33 Uhr durch die Bereichsalarmzentrale Baden zu einem technischen Einsatz "Fahrzeugbergung (Alarmstufe T1) L138 km 6,4, PKW am Dach" alarmiert.

Eine Gruppe Jugendlicher war nach einem Festbesuch in Furth auf dem Heimweg über die Passstraße nach Gutenstein. Laut Angaben des Lenkers sprang plötzlich ein Reh aus dem Wald auf die Fahrbahn. Beim Versuch auszuweichen verriss der Fahrer das Lenkrad, woraufhin der Kombi von der Straße abkam, im Straßengraben hängen blieb, sich überschlug und schließlich am Dach liegend auf einer Wiese zum Stillstand kam.

Die Insassen eines nachfolgenden Reisebusses – ebenfalls auf dem Rückweg von derselben Veranstaltung – leisteten umgehend Erste Hilfe und unterstützten die vier Fahrzeuginsassen beim Verlassen des Unfallfahrzeuges. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Feuerwehr wurde daraufhin über den Notruf verständigt.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle lag der PKW im an die Straße angrenzenden Wiesengrundstück am Dach. Einsatzleiter Kommandant Thomas Schonaklener führte die Lageerkundung durch, während die Mannschaft die Unfallstelle absicherte, ausleuchtete und den vorsorglichen Brandschutz herstellte.

Nachdem die ebenfalls anwesende Polizeistreife die Unfallaufnahme abgeschlossen hatte und gesichert war, dass alle Beteiligten unverletzt waren, konnte mit der Bergung begonnen werden. Mittels Einbauseilwinde wurde der Kombi wieder auf die Räder gestellt und zurück auf die Fahrbahn gezogen. Aufgrund der schweren Beschädigungen – unter anderem abgerissene Räder der Vorderachse – musste das Fahrzeug anschließend mit Rangierrollern zu einem nahegelegenen Abstellplatz verbracht werden, von wo es ein Abschleppunternehmen übernehmen wird.

Nach Abschluss aller Arbeiten und der Reinigung der Fahrbahn rückten wir mit TANK 1 und TANK 2 sowie insgesamt 9 Mitgliedern wieder ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft herzustellen. Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA



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