Fehlalarm durch vorgetäuschten Notfall
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Die Feuerwehr Pottenstein wurde zu einer Türöffnung alarmiert, die sich als missbräuchliche Nutzung des Feuerwehrnotrufs herausstellte.
Am Samstag, den 25. April 2025, um 23:50 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein durch die Bereichsalarmzentrale Baden zu einer "Nottüröffnung (Alarmstufe T1) Hauptplatz, Kochgut am Herd" alarmiert.
Kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Pottenstein zu einer angeblichen Nottüröffnung gerufen. An der Einsatzadresse erwartete uns ein junger Mann, der angab, seinen Wohnungsschlüssel verloren zu haben. Bereits während der Erkundung durch den Einsatzleiter zeigte sich, dass die geschilderte Gefahrensituation nicht stimmte. Der Mann verstrickte sich in widersprüchliche Aussagen, weshalb zur weiteren Abklärung die Polizei hinzugezogen wurde.
Nach Rücksprache mit den eingetroffenen Polizeibeamten wurde die Türöffnung durchgeführt. Da das Schloss versperrt war, musste der Türzylinder fachgerecht aufgebohrt werden.
In der Wohnung selbst bestätigte sich der Verdacht: Es befand sich kein Kochgut am Herd – eine Herdplatte war in der Wohnung überhaupt nicht vorhanden. Der Notruf war somit unter Vorspiegelung falscher Tatsachen abgesetzt worden.
Hinweis an die Bevölkerung
Der Feuerwehrnotruf 122 darf ausschließlich in echten Notfällen gewählt werden. Das Vortäuschen eines Notfalls ist strafbar. Für Türöffnungen ohne akute Gefahrensituation ist ein gewerblicher Schlüsseldienst zu beauftragen.
Nach Abschluss der Arbeiten rückten wir mit TANK‑1 und MTF sowie insgesamt 10 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.
Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA

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