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Wohnhausbrand in Hirtenberg

Fünf Feuerwehren aus dem Triestingtal standen in der Nacht zum Feiertag, mit 64 Mann im Einsatz, um das Haus einer Familie zu löschen.


Am Donnerstag, dem 8. Dezember 2022, um 04:22 Uhr, wurden die Feuerwehren Hirtenberg, Enzesfeld, Lindabrunn, Berndorf und Pottenstein zu einem "Wohnhausbrand (Alarmstufe B3) in der Lindenberggasse" alarmiert.


Eine junge Frau wurde in der Nacht, durch einen lauten Knall, plötzlich aus dem Schlaf gerissen. Sofort nahm sie Brandgeruch war und weckte geistesgegenwärtig ihre Mutter, die sich auch im Einfamilienwohnhaus befand. Rauch erfüllte bereits die Räume, jedoch gelang es den Beiden sich aus dem Haus ins Freie zu Retten. Dort erkannten sie mit schrecken das Ausmaß des Unglücks, Flammen schlugen aus dem Wintergarten und dunkle Rauchwolken quollen aus dem Dach. Laute Hilfeschreie weckten auch den Nachbarn, der geistesgegenwärtig über den Notruf sofort die Einsatzkräfte alarmierte.


Die ersten Tanklöschfahrzeuge aus Hirtenberg waren schnell vor Ort. Die Erkundung des Einsatzleiters, Hauptbrandinspektor Franz Xaver Wallisch, ergab, dass sich keine weiteren Personen oder Tiere im Haus befanden. So konnte das Hauptaugenmerk sofort auf die Brandbekämpfung gelegt werden. Zu diesem Zeitpunkt standen der Wintergarten, sowie Teile des Daches bereits in Vollbrand.


Nach und nach erreichten weitere Einsatzkräfte die Unglücksstelle. Rettungssanitäter des Roten Kreuzes kümmerten sich um die geschockte Familie, die gerade noch rechtzeitig, unverletzt das brennende Haus verlassen konnten.


Im Außenangriff konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht werden. Der Wintergarten war inzwischen schon komplett eingestürzt, doch die Flammen suchten sich weiter ihren Weg durch die Dachkonstruktion des Hauses. Atemschutztrupp bestiegen das Dach, um die Dachziegel zu entfernen, und den dort schwelenden Brand in der Unterkonstruktion zu bekämpfen. Auch vom nicht ausgebauten Bodenraum aus wurde versucht, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.


Nach schweißtreibender Arbeit waren die Löscharbeiten bald beendet, mit der Wärmebildkamera konnten noch einzelne, versteckte Glutnester im Gebälk lokalisiert und ebenfalls abgelöscht werden, bevor der Einsatzleiter den Befehl "Brand aus, zum Abmarsch fertig" geben konnte.


"Die Familie hatte großes Glück im Unglück", so der Kommandant Wallisch, "wenige Minuten später, und der Fluchtweg wäre für die Familie nicht mehr passierbar gewesen!"


Das Feuer war im Wintergarten entstanden, vermutlich durch einen Kurzschluss in einem elektrischen Gerät. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden und ist zur Zeit nicht bewohnbar.


Insgesamt standen 5 Feuerwehren mit 64 Mann und 7 Atemschutztrupps im Einsatz. Die Feuerwehr Pottenstein unterstützte die Löscharbeiten mit "TANK-1" und "ALF, mit insgesamt 12 Mann Besatzung.






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