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Tödlicher Verkehrsunfall in Grabenweg

Vorerst unbemerkt, ereignete sich ein tragischer Unfall auf der Passstraße über den Hals....


Am Montag, den 12. Februar 2024, um 18:17 Uhr, wurden die Feuerwehren Pottenstein und Fahrafeld zu einem technischen Einsatz "Menschenrettung (Alarmstufe T2) nach Verkehrsunfall auf der L138" alarmiert.


Ein Autofahrer, der in der Dunkelheit auf der Gutensteiner Straße unterwegs war, entdeckte im Lichtkegel seines Fernlichtes im Straßengraben ein verunfalltes Fahrzeug liegen. Er hielt pflichtbewusst an, um nach dem Rechten zu sehen. Dabei erkannte er in dem Lieferwagen, der nach vermutlich mehreren Überschlägen auf der Beifahrerseite zum Stillstand gekommen war, die Lenkerin leblos im Sicherheitsgurt hängend. Sofort verständigte er über den Notruf die Rettungskräfte.


Wie beim Meldebild "Menschenrettung" vorgeschrieben, werden immer zwei Feuerwehren alarmiert. Wir erreichten kurz darauf die Einsatzadresse bei Kilometer 11, nach der Ortschaft Grabenweg, am Fuße des "Halses". Die Polizei war bereits vor Ort und regelte den Verkehr an der Unglücksstelle vorbei. Auch Sanitäter des Roten Kreuzes waren schon zur Stelle und versuchten über die Fahrzeugtüre zur Patientin vorzudringen.


Wir sicherten das Straßenstück, errichteten den vorgeschriebenen Brandschutz und leuchteten die Unfallstelle aus, während der Einsatzleiter der Feuerwehr, Kommandant Thomas Schonaklener, die Lage erkundete.


Der Rettungshubschrauber "Christophorus 3" befand sich mit dem Notarzt im Anflug, während wir durch entfernen der Windschutzscheibe den Zugang zur verunfallten Frau herstellten und diese aus dem Fahrzeug bargen.


Der Notarzt konnte leider nur noch den Tod der 56 jährigen Frau feststellen.


Nach dieser traurigen Gewissheit wurde der Bestatter verständigt, der die Leiche abholte. Als die Polizei den Unfallhergang protokolliert hatte, wurde auch das Wrack zum Abtransport freigegeben, und wir konnten mit der Bergung des Fiat Fiorino beginnen, um ihn zur Sicherstellung zum Bauhof nach Pottenstein zu bringen.


Als alle Arbeiten erledigt waren, rückten wir mit "TANK-1","TANK-2" und "LFA-WB" mit insgesamt 17 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Wir bedanken uns bei den Kameraden aus Fahrafeld, die den Einsatz mit 6 Mann unterstützten, für die gute Zusammenarbeit.


Abschließend möchten wir der Familie des Unfallopfers unser herzlichstes Beileid aussprechen und viel Kraft in dieser schweren Zeit wünschen!


Bericht: Markus Hackl, ASB ÖA Fotos: Gerald Schwarz, HBM







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