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Menschenrettung aus verunfalltem PKW

Der verletzte Lenker des verunfallten Fahrzeuges musste mit hydraulischem Gerät aus seinem Auto befreit werden.


Am Sonntag, den 16. April 2023, um 12:08 Uhr, wurden die Feuerwehren Pottenstein und Fahrafeld von der Bereichsalarmzentrale Baden zu einem technischen Einsatz "Menschenrettung (Alarmstufe T2), PKW in Bach, 1 Person eingeklemmt" alarmiert.


Aus uns unbekannten Gründen geriet ein Fahrzeuglenker aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya, der auf der Hainfelder Bundesstraße Richtung Leobersdorf unterwegs war, von der Fahrbahn ab, geriet ins Bankett und rammte dort frontal einen Baum. In weiterer Folge wurde der Dacia in die Uferböschung geschleudert, wo die Fahrt noch vor dem Flußbett der Triesting, im unwegsamen Gelände stoppte. Augenzeugen, die den Unfallhergang beobachtet hatten, leisteten erste Hilfe und verständigten über den Notruf die Rettungskräfte.


Kurz darauf erreichten wir die Einsatzadresse an der B18, Höhe Straßenmeisterei. Wie beim Schadensbild "Menschenrettung" üblich, wurde zusätzlich auch die Feuerwehr Fahrafeld mitalarmiert.

Die Sanitäter vom Roten Kreuz sowie eine Polizeistreife waren bereits vor Ort. Auch der Notarzthubschrauber "Chritophorus 3" befand sich im Anflug. Wir sicherten zunächst die Unglücksstelle und errichteten den vorsorglichen Brandschutz.


Die Sanitäter und der Notarzt kümmerten sich inzwischen um den Verletzten, der hinter seinem Lenkrad eingeklemmt war, und stabilisierten seine gesundheitliche Lage. Danach wurde versucht, den Mann, der bei Bewusstsein war, schonend aus seiner misslichen Lage zu befreien. Dies erwies sich als schwierig, da das Fahrzeug durch den Unfall stark deformiert war und im Geäst der Uferbewachsung im steilen Gelände verkeilt war.


Mit dem Hydraulischen Rettungsgerät, auch "Schere und Spreitzer" genannt, musste das Fahrzeug behutsam aufgebrochen werden, während der Patient unter medizinischer Beobachtung vom Notarztteam stand. Erst dann konnte der Verletzte schonend aus dem Unfallwrack geborgen, und zur weiteren Versorgung in ein Unfallkrankenhaus geflogen werden.


Jetzt konnte mit der Bergung des Unfallwagens begonnen werden. Mittels Kran konnte das Auto aus der Böschung auf die Fahrbahn gehoben werden, und wurde zur Sicherstellung an einen geeigneten Abstellplatz verbracht. Wir reinigten die Fahrbahn von herumliegenden Wrackteilen und Verschmutzungen.


Als alle Arbeiten erledigt waren, rückten wir mit "TANK-1" und "TANK-2" mit insgesamt 13 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.

Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden aus Fahrafeld, die uns mit 13 Mann unterstützten, den Sanitätern des Roten Kreuzes Weissenbach, Den Polizeibeamten aus Berndorf sowie der Mannschaft des Notarzthubschraubers C3, für die hervorragende Zusammenarbeit.


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA




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