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Lieferwagen festgefahren

Nach Wartungsarbeiten bei einem Sendemast, steckte das Serviceteam mit dem Firmenbus im Matsch fest.


Am Dienstag, den 24. Jänner 2023, um 14:54 Uhr, wurde die freiwillige Feuerwehr Pottenstein von der Bereichsalarmzentrale Baden zu einem technischen Einsatz "PKW Bergung (Alarmstufe T1) beim Urhausweg" alarmiert.


Ein Service-Team eines Mobilfunkanbieters war an diesem besagten Tag mit Wartungsarbeiten am örtlichen Sendemast zugange. Die Sendeanlage steht an einem bewaldeten Felshang am Urhausberg und ist über einen Forstweg bzw. über eine Lichtung erreichbar. Die Zufahrt am Morgen war problemlos, es lag Schnee und der Wiesenboden war gefroren. Die Arbeiten erstreckten sich über den gesamten Tag und auch das Wetter änderte sich in dieser Zeit. Der Schnee schmolz und der Boden taute langsam auf. Das bemerkten auch die Arbeiter, denn als die Beiden den Heimweg nach Wien antreten wollten, versank ihr Fahrzeug im weichen Wiesenboden. Mehrere Versuche aus der böschigen Fläche zu kommen, misslangen. So blieb nur noch, über den Notruf 122 die Feuerwehr um Hilfe zu bitten.


Als wir kurz darauf die Einsatzadresse erreichten, erwartete uns einer der Monteure schon und wies uns den Weg zur Unglücksstelle. Der Einsatzleiter, Hauptlöschmeister Mario Grabner, erkundete die Lage. Da in diesem rutschigen und abschüssigen Gelände auch unsere Einsatzfahrzeuge an ihre Grenzen stoßen würden, organisierte der Einsatzleiter den Gemeindetraktor. Der Bauhofarbeiter, selbst ein langjähriger Feuerwehrkamerad aus Fahrafeld, war schnell zur Stelle. So konnte der Lieferbus nun problemlos, mit einem Stahlseil, auf festen Boden gezogen werden.


Die Arbeit war schnell erledigt und das Serviceteam konnte nun unbeschwert die Heimfahrt fortsetzen.


Wir rückten mit "TANK-1", "TANK-2" und "MTF", mit insgesamt 10 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzfahrzeuge vom Matsch zu befreien, und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.


Ein herzlicher Dank gilt dem Gemeindearbeiter Peter Neubauer für die rasche Hilfe!


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA




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