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Hausfassade angebrannt

Ein verstecktes Glutnest in abgelöschtem Feuerholz steckte die Hausmauer eines Wohnhauses in Brand....


Am Sonntag, den 23. April 2023, um 14:48 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bereichsalarmzentrale Baden zu einem Brandeinsatz "Nachlöscharbeiten (Alarmstufe B1) am Hausbergweg" alarmiert.


Ein idyllisches Frühlingswochenende, geselliges Beisammensein im Garten, eine romantische Feuerschale..., es war ein gemütlicher Nachmittag für eine junge Familie. Nachdem das Feuer in der Schale ausgegangen war, ließ der Hausherr das verbrannte Holz auskühlen und löschte es zur Sicherheit mit kaltem Wasser. Nach einiger Zeit füllte er die übrig gebliebene Asche in einen Kübel und stellte ihn unter ein Vordach. Bald darauf nahm die Familie einen eigenartigen Brandgeruch wahr. Die sofortige Vermutung erwies sich als schockierende Tatsache, die Asche im Kübel hatte sich erneut entzündet und das Feuer bereits die Wärmedämmung der Hausmauer ergriffen. Geistesgegenwärtig nahm der Mann den Gartenschlauch zur Hand und löschte die lodernden Flammen, währenddessen seine Frau über den Notruf 122 die Feuerwehr alarmierte.


Wir erreichten kurz darauf mit unseren Tanklöschfahrzeugen die Einsatzadresse am Hausbergweg. Der Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener erkundete die Lage. Das Feuer war bereits gelöscht, aber ein Blick mit der Wärmebildkamera ergab, dass hinter der angekohlten Fassade noch Glutnester loderten.


Mit Säge und Brechwerkzeug mussten die Dämmplatten von der Ziegelmauer gelöst werden, um auch die versteckten Brandherde im Zwischenbereich zu löschen. Erst nachdem diese Arbeit erledigt war, und die Messergebnisse der Wärmebildkamera keine Gefahr anzeigten, konnte der Einsatz beendet werden.


"Die Familie hatte großes Glück im Unglück, dass sie das Feuer noch in der Entstehungsphase entdeckt hatten", so Hauptbrandinspektor Schonaklener, "nur wenige Minuten später hätte das Feuer auch auf den Dachstuhl übergegriffen und größeren Schaden angerichtet!"


Wir rückten mit "TANK-1", "TANK-2" und "MTF", mit insgesamt 13 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die eingesetzten Geräte zu versorgen und die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA




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