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Gas-Alarm in Wohnhaus

Mutter mit vier Kindern wurde durch gasigen Geruch aus dem Schlaf gerissen.


Am Montag, den 20. Februar 2023, um 23:56 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bereichsalarmzentrale Baden zu einem Schadstoffeinsatz "Gas-Alarm (Alarmstufe S1) in der Hauptstraße" gerufen.


Kurz vor Mitternacht wachte eine Frau im Dachgeschoß ihres Wohnhauses mit Kopfschmerzen auf. Sie nahm einen gasartigen Geruch wahr und weckte geistesgegenwärtig ihre Kinder. Zusammen verließen sie sofort das Haus und verständigten über den Notruf 122 die Feuerwehr.


Kurz darauf erreichten wir die Einsatzadresse, ebenso die wie die bei diesem Schadensbild mit alarmierte Polizei, Rettung und der Störungsdienst der EVN.

Das Wohnhaus war bereits evakuiert, die Familie erwartete uns bereits und schilderte die Gegebenheiten.

Nachdem der Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener den Gas-Haupthahn und die Stromzuleitung zum Haus abgesperrt hatte, machte sich ein Atemschutztrupp, ausgestattet mit Gaswarnmessgerät, auf den Weg ins Gebäude. Beim öffnen der Türe lag ein "explosiver" Geruch bereits in der Luft. Die restliche Mannschaft des Tanklöschfahrzeuges errichtete inzwischen eine Löschleitung für den vorbeugenden Brandschutz.


Der Trupp erkundete das alte Kellerlabyrinth unter dem ehemaligen Gasthaus. Jedoch blieben die Messwerte ohne besorgniserregendes Ergebnis. Die Gaskonzentration rund um die Heizräume und Gasleitung lag im Normalbereich. So konnte vorerst Entwarnung gegeben werden und wir machten uns auf die Suche nach der Quelle des irreführenden Geruchs.

Wie sich später herausstellte, war ein schlecht verschlossener und umgefallener Kanister die Ursache für die Aufregung. Eine Lacke mit ausgeflossenem Benzin in der Garage verbreitete den mineralischen Gestank im gesamten Gebäude.


Die Ursache konnte schnell beseitigt und das Wohnhaus wieder für die Bewohner freigegeben werden.


Wir rückten mit "TANK-1" und "TANK-2", mit insgesamt 9 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA




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