Fahrzeug in Feld geschleudert

In den frühen Morgenstunden hatte ein junger Autolenker großes Glück, dass er einen Unfall nahezu unverletzt überstanden hat.


Am Donnerstag, den 21. Juli 2022, um 05:24 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bereichsalarmzentrale (BAZ) Baden zu einem technischen Einsatz "PKW-Bergung (Alarmstufe T1) in Grabenweg" alarmiert.


Zuvor war ein junger Autolenker, der aus Richtung Pernitz nach Pottenstein unterwegs war, als er einem LKW aus dem Gegenverkehr ausweichen wollte, mit dem rechten Vorderrad ins Straßenpankett geraten. Beim Gegenlenken verriss er sein Fahrzeug und kam nun über die Gegenspur auf eine angrenzende Böschung, von der er wieder zurück geschleudert wurde und in einer Wiese zum Stillstand kam. Zum Glück wurde er bei dem Unfall nicht verletzt, jedoch war sein Auto schwer beschädigt. Er alarmierte über den Notruf 122 die Feuerwehr.


Als wir wenig später die Einsatzadresse, kurz vor dem Grabenweger-Teich erreichten, erwartete uns der Mann bereits. Wir sicherten zuerst die Unglücksstelle und errichteten den vorsorglichen Brandschutz. Bei der Erkundung musste der Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener feststellen, dass die Vorderachse bei dem BMW abgerissen war. So wurden für die Bergung die Kameraden der Feuerwehr Berndorf, mit dem Kranfahrzeug, zur Unterstützung gerufen.

Diese waren schnell zur Stelle und so konnte mit vereinten Kräften das Autowrack verladen und zur Sicherstellung auf den Bauhof verbracht werden.


Anschließend reinigten wir den Asphalt von Unfallspuren und ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten. Während der Arbeiten musste der Verkehr kurzfristig angehalten werden.


Nachdem alle Arbeiten erledigt waren, konnte die Passstraße wieder für den morgendlichen Berufsverkehr freigegeben werden. Wir rückten mit "TANK-1" mit insgesamt 5 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die eingesetzten Geräte zu versorgen und die Einsatzbereitschaft herzustellen.


Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden der Feuerwehr Berndorf für die Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA




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