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Brandalarm in Mehrzweckhalle

Eine ungewöhnliche Kettenreaktion löste die Alarmierung aus....


Am Mittwoch, den 7. Juni 2023, um 17:46 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bereichsalarmzentrale Baden zu einem "Brandverdacht (Alarmstufe B1) in der Volksschule" alarmiert.


Ein Brandmelder im Pottensteiner Schulgebäude, welches die Volksschule, den Polytechnischen Lehrgang sowie eine Mehrzweckhalle beinhaltet, schlug Alarm.


Kurz nach der Alarmierung erreichten die ersten Löschfahrzeuge die Einsatzadresse in der Hainfelderstraße. Sofort machte sich der Einsatzleiter, Kommandant Thomas Schonaklener, auf den Weg ins Gebäude um die Lage zu erkunden.


Die hausinterne Signaleinheit schrillte laut durch die leeren Gänge, doch war weit und breit kein Rauch oder Brandgeruch zu entdecken. Trotzdem war die Ursache für den Alarm rasch gefunden. In einem Putzmittelraum im Obergeschoß lösten sich, aus unbekannter Ursache, Wandfliesen und fielen herab, genau auf ein darunter befindliches Waschbecken. Dort trafen sie unglücklicherweise die Armatur und das heiße Wasser begann im Vollstrahl zu fließen. Da anscheinend der Abfluss ein wenig verstopft war, trat das Wasser bald über den Beckenrand und breitete sich nun über den Fliesenboden aus. Der dabei entstehende Dampf wiederum löste schlussendlich den Brandmelder aus, der die Feuerwehr alarmierte.


Der Einsatz konnte rasch beendet werden, indem der Wasserhahn zugedreht und die Brandmeldeanlage abgestellt wurde. Die bereitstehenden Atemschutztrupps durften unverrichteter Dinge die Ausrüstung ablegen. Der entstandene Wasserschaden dürfte sich in Grenzen halten, die Schulwartin kümmert sich inzwischen um dessen Beseitigung.


"Zum Glück wurde der laufende Wasserhahn durch den irregeführten Rauchmelder rechtzeitig entdeckt" zeigt sich Hauptbrandinspektor Schonaklener erleichtert,"der nächste Tag wäre ein Feiertag und schulfrei gewesen, so hätte das überschwappende Wasser eine Überflutung mit größerem Schaden zur Folge gehabt!"


Wir rückten mit "TANK-1", "TANK-2" und "ALF", mit insgesamt 14 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA






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