Auffahrunfall mit 3 PKW auf der B18

Der Unfall geschah vor dem Zebrastreifen bei der Fußgängerbrücke


Am Freitag, den 15. Oktober 2021, um 13:49 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem "Verkehrsunfall (Alarmstufe T1) auf der B18" alarmiert.


Unmittelbar zuvor kam es beim geschützten Fußgängerübergang auf der Hainfelder Bundesstraße zu folgendem Ereignis: Ein Autolenker hielt ordnungsgemäß vor dem Zebrastreifen, als ein Passant, die zu diesem Zeitpunkt stark befahrene Straße überqueren wollte. Auch der Fahrer hinter ihm hielt seinen Wagen an. Jedoch der Dritte konnte, aus uns unbekannten Gründen, nicht mehr rechtzeitig bremsen und touchierte die beiden stehenden Autos vor ihm. Durch die Wucht des Aufpralles wurden alle beteiligten Fahrzeuge weggeschleudert. Die Lenker der beiden ersten PKW blieben bei dem Zusammenstoß zum Glück unverletzt. Der Auffahrende, bei dem auch die Airbags im Auto gezündet hatten, erlitt vermutlich einen Schock. Unfallzeugen leisteten erste Hilfe und verständigten über den Notruf die Einsatzkräfte.


Als wir wenig später die Einsatzadresse erreichten, waren die Sanitäter des Roten Kreuzes bereits vor Ort und versorgten den Verletzten. Beamte der Polizeidienststelle Berndorf nahmen die Daten des Unfallherganges auf.


Wir sicherten zunächst die Unglücksstelle und errichteten den vorgeschriebenen Brandschutz. Danach begannen wir mit der Bergung der beschädigten Fahrzeuge. Zwei Autos waren noch fahrbereit und konnten von den Beteiligten selbst in die nächste Werkstatt manövriert werden. Der auffahrende Toyota musste mit Muskelkraft zu einer nahegelegenen Parkbucht geschoben werden, und wird von dort von einem Automobilklub abgeholt.


Der Verletzte Lenker wurde mit dem Rettungswagen zur vorsorglichen Untersuchung ins nächste Unfallkrankenhaus gebracht.


Wir reinigten die Fahrbahn von herumliegenden Wrackteilen und von ausgelaufenen Betriebsflüssigkeiten.


Als alle Arbeiten erledigt waren, rückten wir mit "TANK-1" und "TANK-2", mit insgesamt 8 Mann Besatzung ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wieder herzustellen.


Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA