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Traktorbrand am Waldrand

vor 22 Stunden
2 Min. Lesezeit

Brennende Arbeitsmaschine am Hausbergweg – rasches Eingreifen verhindert Waldbrand Am Sonntag, den 13. September, wurden die Feuerwehren Pottenstein und Fahrafeld um 19:05 Uhr zu einem Brandeinsatz "Fahrzeugbrand-Maschine (Alarmstufe B2) Traktor bei Hausbergweg/Florianistraße" alarmiert. Eine aufmerksame Spaziergängerin bemerkte am Waldrand einen brennenden Traktor und verständigte umgehend über den Feuerwehrnotruf 122 die Einsatzkräfte. Aufgrund des Meldebildes „Fahrzeugbrand im Waldgebiet“ wurden routinemäßig zwei Feuerwehren alarmiert.

Kurz nach dem Ausrücken erreichten wir mit dem ersten Tanklöschfahrzeug die angegebene Adresse. Die Anruferin erwartete uns vorbildlich bereits an einer Weggabelung und wies uns über eine enge Zufahrt zur Unglücksstelle bei einem Holzlagerplatz. Ein verschlossener Schranken musste unterwegs gewaltsam geöffnet werden, um zum Einsatzort zu gelangen. Dort stand der Traktor gefährlich nahe am Waldrand, Flammen schlugen aus dem Führerhaus. Sofort begann ein Atemschutztrupp mit der Brandbekämpfung. Nach und nach trafen weitere Einsatzfahrzeuge an der Lichtung ein. Gemeinsam mit den Kameraden aus Fahrafeld konnte der Brand rasch unter Kontrolle gebracht und abgelöscht werden.

Wie sich herausstellte, war der Traktor ursprünglich einige Meter vom Brandort entfernt abgestellt gewesen. Vermutlich führte ein elektrischer Kurzschluss in der Fahrzeugbatterie dazu, dass sich die Maschine selbstständig in Bewegung setzte und zu brennen begann. Der Traktor fuhr wie von Geisterhand auf dem Holzlagerplatz Richtung Forstweg, blieb mit der am Heck montierten Kreissäge im schottrigen Boden hängen und grub sich mit den Antriebsrädern ein. Glücklicherweise kam das Fahrzeug zum Stillstand, bevor es den angrenzenden Föhrenwald erreichte.

Nach dem Entfernen der verkohlten Batterie zur Vermeidung einer erneuten Entzündung wurde die Arbeitsmaschine mittels Stahlseil in die Mitte der Lichtung gezogen und dort gesichert abgestellt. Die Brandursachenermittlung der Polizei wird in den kommenden Tagen durchgeführt. „Zum Glück wurde der Brand rechtzeitig entdeckt. Durch die schnelle Alarmierung und das rasche Eingreifen unserer Mannschaft konnten wir verhindern, dass sich das Feuer auf den Waldrand ausbreitet. So blieb ein größerer Schaden aus.“ zeigte sich Einsatzleiter Kommandant Thomas Schonaklener erleichtert. Nach Abschluss aller Arbeiten rückten wir mit TANK‑1 und TANK‑2 sowie insgesamt 11 Mitgliedern ins Feuerwehrhaus ein, um die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen. Ein herzlicher Dank gilt den Kameraden aus Fahrafeld, die den Einsatz mit zwei Fahrzeugen und 14 Mitgliedern unterstützten – für die gewohnt gute und professionelle Zusammenarbeit.


Bericht/Fotos: ASB ÖA Markus Hackl



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