Donnerstag, 20.12.2018

Fernwärmeleitung flutet Keller


Hunderte Haushalte in Pottenstein mussten eine Nacht lang ohne Fernwärmeheizung auskommen, weil ein Ventil einer Hauptleitung gebrochen war....


Am Donnerstag, den 20. Dezember 2018, um 12:39 Uhr, wurde die Feuerwehr Pottenstein von der Bezirksalarmzentrale Baden zu einem technischen Einsatz "Auspumparbeiten im Sonnenhaus (Alarmstufe T1)" alarmiert.

Bereits seit der letzten Nacht fielen in vielen Haushalten in Pottenstein, die vom Netzt der örtlichen Fernwärme versorgt werden, die Heizungen aus. Grund dafür war ein Gebrechen in einer Hauptleitung. Der Betreiber war seit Stunden auf der Suche nach dem Gebrechen, bis eine Mieterin im sogenannten "Sonnenhaus" meldete, dass Dampf aus dem Keller ins Steigenhaus aufstieg.

Die Techniker der EVN eilten sofort zur angegebenen Adresse und entdeckten das gesuchte Leck im Heizungskeller, der früher der Fernwärme als Hackschnitzellager diente. Der Keller stand zu diesem Zeitpunkt bereits einen dreiviertel Meter unter heißem Wasser. Um den Schaden zu reparieren, musste erst der gesamte Keller ausgepumpt werden, woraufhin die Feuerwehr zur Unterstützung gerufen wurde.

Wir erreichten kurz nach der Alarmierung die Einsatzadresse in der Hainfelderstraße und begannen umgehend, mit Tauchpumpen das dampfende Wasser über Schachtdeckel aus den Räumen zu pumpen. Aufgrund der enormen Wassermenge dauerten diese Arbeiten fast zwei Stunden.

Nachdem der Keller trocken gelegt worden war, konnten die Techniker das defekte Ventil austauschen. Der Schaden war rasch behoben und die Haushalte wurden wieder mit der Fernwärme versorgt, rechtzeitig bevor die nächste kalte Nacht anbrach.

Wir rückten mit "TANK1" und TANK2", mit insgesamt 8 Mann Besatzung zurück ins Gerätehaus ein, um die eingesetzten Geräte zu versorgen und die Einsatzbereitschaft herzustellen.

Bericht/Fotos: Markus Hackl, ASB ÖA

 


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